Das Südkurvenbladdl zum 4:0-Sieg in Berlin

Es gibt sicherlich schlechtere Stadien, um in die Rückrunde zu starten als die geile Schüssel im Berliner Westen. Dementsprechend machte einem auch der Sonntagstermin relativ wenig aus, zudem die Anstoßzeit von 15:30 in einem flächenmäßig eher kleinen Land wie Deutschland ja noch halbwegs sozialverträglich ist. Im Januar funktioniert das auch noch ohne Beeinträchtigung des Amateurfußballs, der sonst ja leider schon signifikant unter den Bundesligaspielen am Sonntag leidet.

Damit aber auch direkt rein ins Stadion und die heutige Begegnung. Mit Jürgen Klinsmann saß bei der Hertha ein alter Bekannter auf der Bank. Die Buddhas von der Säbener hatten wir zwar nicht für ihn im Gepäck, aber dafür schenkte der FC Bayern seiner Hertha eine Stunde Schonzeit. Klinsi hatte seine Elf wohl angewiesen, den Betonmischer rauszuholen und Bayern großzügig das Spielfeld zu überlassen. Wir brauchten unserseits eben jene 59 Minuten um den Abwehrriegel zu knacken. Dann ging es aber Schlag auf Schlag und in der 64. Minute durfte das nächste Mal gejubelt werden. Zumindest kurzfristig, da schon am ersten Rückrundenspieltag wieder der Videobeweis ins Spiel kam. Als Reaktion gab es direkt einen „Scheiß DFB“-Wechselgesang mit der Ostkurve, der wirklich laut hin und her schallte. Überhaupt kann man der Heimkurve zum wiederholten Male einen sauberen Auftritt attestieren. Das ist einfach immer gut, was die da veranstalten, auch wenn es natürlich in der letzten halben Stunde etwas nachließ.

Währenddessen drehten unsere Bayern so richtig auf, legten 3 Tore nach und Thomas Müller durfte für sich persönlich auch noch einen Bundesligarekord verbuchen. Das brachte natürlich auch den Gästeblock nochmal ordentlich auf Touren. Der hatte am Anfang schon mal eine richtig gute Phase gehabt. Mit der Konstante und dem nachfolgenden Klassiker „Auf geht’s Bayern schießt ein Tor“ wurden alle Tifopräferenzen berücksichtigt und somit fühlte sich die erste Viertelstunde echt gängig an. Leider verflachte die Stimmung dann etwas, um dann aber spätestens mit dem Führungstreffer wieder in Fahrt zu kommen. Wir vermelden also mal ganz frei auch von dieser Baustelle einen gelungen Rückrundenstart.

Weniger erfreulich allerdings, dass sich auch die Reihen der Stadionverbotler wieder weiter gefüllt haben. Die aMr präsentierte ein Spruchband für einen neuen Diffidato, dazu gab es eine schöne Ansage und ein gemeinsames „Gute Freunde kann niemand trennen“. 

Und da das Wort gerade gefallen ist, bedanken wir uns abschließend natürlich auch noch bei allen anwesenden Freunden. USP ließ zur Feier des Tages gleich einen ganzen Bus rollen und auch aus Bochum und Jena waren wieder muntere Schlachtenbummler zur Unterstützung angereist. 


Nächste Woche geht’s dann auch daheim wieder los. Scheiß Schalke!

Veröffentlicht von gastautorfcbtotal

Gastautoren von FC Bayern Total

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