FC Bayern: Wer einen Oliver Batista Meier hat, braucht keinen Leroy Sané

Bis zu einer endgültigen Entscheidung, ob der FC Bayern ihn nun im Sommer 2020 verpflichtet oder nicht, wird es um den deutschen Nationalspieler Leroy Sané in den Medien noch zahlreiche Gerüchte geben und sicherlich noch mehr kontroverse Diskussionen bei den Bayernfans. Zuletzt wurde das Gerücht gestreut,  dass die Verantwortlichen des FC Bayern trotz der schon als sicher geglaubten Verpflichtung Sanés nun wieder in Zweifel wären. Und dies obwohl Manchester City durch die mögliche Champions League Sperre erheblich unter Druck – eventuell auch die Ablösesumme betreffend – geraten dürfte

Nahezu zeitgleich zu diesen Gerüchten lieferte ein gewisser Oliver Batista Meier beim Spitzenspiel der U19 Bundesliga Süd / Südwest FC Bayern gegen die TSG Hoffenheim auf dem FC Bayern Campus eine Galavorstellung ab: Obwohl nicht auf der Mittelstürmerposition spielend, sondern flexibel als „Linkaußen“ oder auch im offensiven Mittelfeld eingesetzt, erzielte er beim 6:0 der Bayern satte fünf Tore. Daneben zeigte er zahlreiche technische Kabinettstückchen, zu welchen ganz sicher nur ein kleiner elitärer Kreis an Bundesligaspielern fähig ist. Alleine die Aktion, die zum Foulelfmeter, welchen er selbst zum 3:0 verwandelte, führte, war schon den Weg zum Campusstadion wert.

Dass die Bayern aufgrund der grandiosen Leistung von „OBM“, wie er in der FCB-Fangemeinde seit längerem genannt wird, über den Transfer von Sané nachdenken, ist natürlich spekulativ … 😉

Fest steht auf alle Fälle, dass die Ablösesumme für Leroy Sané eine gewaltige sein dürfte. Von Transfermarkt.de wird sie auf 100 Millionen EURO beziffert. Der Deutsch-Brasilianer OBM kam dagegen 2016 als 15-Jähriger vom 1. FC Kaiserslautern an die Säbener Straße, seine Ablösesumme betrug vor 3 ½ Jahren EUR 400.000. Für einen Spieler, der gerade aus der C-Jugend gekommen ist, sicherlich auch keine geringe Summe. Dennoch aus heutiger Sicht ein Schnäppchen.

OBM´s aktuelle Daten, ebenfalls laut Transfermarkt.de: Marktwert eine Million EURO (Wirklich? Nur?!); Vertragsdauer bis 30.06.2023. Am 16. Februar ist er 19 Jahre alt geworden.

Selbst verfolge ich die Karriere von Batista Meier seit knapp drei Jahren, genau genommen seit dem U17 Finale am 18. Juni 2017 gegen Werder Bremen im Grünwalder Stadion (2:0).

Als 16-Jähriger, sprich jüngerer U17-Jahrgang, war OBM bereits in jenem Finale einer der auffälligsten Spieler.

Knapp zwei Monate später, am 12. August 2017 wurde das Campus-Stadion des FC Bayern beim 4:1 der U17 gegen den SC Freiburg eingeweiht. Überragender Spieler auf dem Platz: Oliver Batista Meier. Seit diesem Spiel halte ich persönlich ihn für den „legitimen Nachfolger“ von Franck Ribéry. Seine Spielweise, seine Spiel- und Schusstechnik, seine Dribblings – alles erinnerte mich sofort an die damals noch aktive FC Bayern-Legende FR7.

U17-Spitzenspiel gegen Hoffenheim im November 2017 auf dem Campus

Mit OBM als „Alleskönner im Angriff“ – Spielmacher und Torschütze in Personalunion – dominierte die U17 des FCB ihre Bundesligastaffel bis zur Winterpause. Aufgrund einer Verletzungsmisere der A-Jugend des FCB kam er zeitgleich, vor allem in der UEFA Youth League, auch schon regelmäßig in der ältesten Jugendklasse zum Einsatz. Unvergessen sein Siegtor in der Nachspielzeit in der Youth League bei Celtic Glasgow als 16-Jähriger am 31. Oktober 2017.

Sport1 feierte dieses Tor aus allen Perspektiven im anhängenden Video.

Sport1 – OBM von Krämpfen geplagt zum sehenswerten Siegtor

Mehr zum gesamten Spiel auf FC Bayern TV (inkl. des ebenso sehenswerten Freistoßtores von OBM zum zwischenzeitlichen 1:1)

In der Rückrunde 2017/18 lief es bei der U19 des FC Bayern nicht mehr so rund, gleiches galt für Batista Meier. Allerdings hatte man nicht selten das Gefühl, dass er, der „Emporkömmling“, von den im Schnitt zwei Jahre älteren Mitspielern sogar etwas geschnitten wurde. Zudem konnten diese technisch nicht mit ihm mithalten – schlecht für einen Spieler, der nicht zuletzt auch ein herausragender Kombinationsspieler ist.

Trotzdem trat die U19 des FC Bayern am letzten Spieltag als Tabellenführer der BL Süd / SW beim FC Augsburg an. Personell arg geschwächt – Jupp Heynckes füllte den Profikader mit U19-Spielern auf – ging die A-Jugend des FCB mit 0:3 beim FCA unter. Dabei hätte bereits ein Punkt zum Erreichen des Halbfinales um die Deutsche Meisterschaft gereicht.

Auch OBM spielte bei dieser Klatsche in Augsburg nicht mit. Zeitgleich fand damals die U17-Europameisterschaft in England statt, bei welcher der deutsche Nachwuchs allerdings schon nach der Vorrunde die Segel streichen musste. Man scheiterte am späteren Europameister Niederlande und an Spanien. In Erinnerung bleibt von diesem Turnier das letzte Gruppenspiel der Deutschen: Der übertragende Reporter bezeichnete es als „Oliver Batista Meier gegen Spanien“ – denn einzig Olli konnte mit den hochbegabten Spaniern mithalten.

Mit der U17 des FC Bayern erreichte er zum Saisonfinale jedoch erneut das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft, welches jedoch am 17. Juni 2018 auf dem FCB-Campus sehr unglücklich mit 2:3 gegen den Nachwuchs von Borussia Dortmund verloren ging. Der Siegtorschütze auf Seiten des BVB: Das „Wunderkind“ Youssoufa Moukoko. Bester Spieler auf dem Platz: Oliver Batista Meier.

Am Ende der Saison 2017/18 wurde OBM mit der Fritz-Walter-Medaille in Silber ausgezeichnet, sozusagen als zweitbester Spieler des damaligen U17-Jahrgangs. Die Goldmedaille gewann damals übrigens Noah Kalterbach – dieser lief am Sonntagnachmittag in der Mannschaft des 1. FC Köln auf, die gegen die Profis des FC Bayern mit 1:4 das Nachsehen hatte.

Der 20-jährige Nicolas Kühn, der in der Winterpause von Ajax Amsterdam für die FC Bayern Amateure ausgeliehen wurde und gestern für das zwischenzeitliche 5:1 gegen Halle sorgte, war übrigens 2019 mit der Fritz-Walter-Medaille in Gold ausgezeichnet worden.

Andere (Ex-)Bayern-Spieler, die sich im illustren Kreis der Fritz-Walter-Medaillen-Gewinner (seit 2009) befinden, sind Toni Kroos, Sebastian Rudy, Mario Götze, Emre Can, Leon Goretzka, Joshua Kimmich, Niklas Dorsch, Fiete Arp, Lars-Lukas Mai und Manuel Wintzheimer.

Zur Belohnung wurde OBM am 29. Juni 2018 mit einem „langfristigen Vertrag“ beim FC Bayern ausgestattet, wenn man Transfermarkt.de Glauben schenken kann, läuft dieser bis zum 30. Juni 2023. Und er war im

Profikader des FC Bayern für die Audi Summer Tour  

Bei seinen Einsätzen konnte er im Sommer 2018 durchaus gefallen.

Zwei Monate später, am 2. Oktober 2018, beim Youth League Spiel gegen Ajax Amsterdam, verletzte sich OBM schwer.

FC Bayern – Batista Meier erleidet Bänderriss

Seine Ausfallzeit insgesamt: Fast ein halbes Jahr. Glänzend gestartet konnte die U19 des FC Bayern den Ausfall ihres besten Spielers nicht kompensieren und spielte eine insgesamt sehr enttäuschende Saison.

Seit ca. einem Dreivierteljahr ist OBM nun wieder fit und zeigt vor allem in der U19 seine (technische) Sonderklasse. Auch in der 3. Liga bei den Amateuren hat er bereits seine Sonderklasse gezeigt, trotzdem liegt ihm der Fußball in dieser Klasse – wohl aus den verschiedensten z.T. schwer zu analysierenden Gründen – nicht allzu sehr. Zudem wurde er vom neuen Cheftrainer der Profimannschaft, Hansi Flick Mitte November 2019 gemeinsam mit Leon Dajaku, Sarpreet Singh und Joshua Zirkzee in den Profikader hochgezogen. Bis zur Winterpause stand er bei zwei Bundesligaspielen im Spieltagskader, ohne eingewechselt zu werden. Letzteres ist für mich etwas unverständlich, denn die anderen drei Jungprofis konnten bereits (Kurz-)Einsätze bei den Pflichtspielen der Profis verzeichnen. Als beim 6:1 gegen Werder am 15. BL-Spieltag ca. 10 Minuten vor Spielende Sarpreet Singh eingewechselt wurde, konnte man eigentlich mit einer Einwechslung von OBM rechnen.

November 2019: OBM zaubert gegen Ingolstadt

Gerne wiederhole ich mich an dieser Stelle: Oliver Batista Meier ist definitiv der beste Jugend-Fußballspieler, den ich persönlich jemals live auf dem Platz gesehen habe.

Meine Wunschvorstellung für seine weitere laufende Saison: Keine Spiele mehr bei den Amateuren. Diese haben selbst eine Menge an hochklassigen Offensivkräften, auch wenn für mich keiner an das Talent von OBM herankommt. Weiterhin bei den Profis trainieren und in der U19 spielen, mit der er zum Abschluss seiner Jugendkarriere die Deutsche Meisterschaft und die UEFA Youth League gewinnt.

Ab Sommer sollte er dann ausschließlich im Profikader des FC Bayern stehen und hoffentlich zeitnah die Nachfolge von Franck Ribéry antreten. Die Headline dieses Beitrags ist natürlich nicht ganz ernst gemeint. Allerdings ist natürlich eine mögliche Verpflichtung von Leroy Sané nicht völlig unwichtig für die weitere Karriere von OBM beim FC Bayern. Meine persönliche Meinung zum 19-jährigen Deutsch-Brasilianer: Je besser seine Mitspieler, umso besser kann er sich selbst entwickeln. Technisch kann er bereits mit den FCB-Profis mithalten, allerdings werden ihm im Profi-Training manchmal noch seine körperlichen Defizite aufgezeigt. Daran und möglicherweise auch an seinem Selbstvertrauen muss er noch etwas arbeiten, dann ist für ihn ALLES möglich!

Veröffentlicht von fcbayerntotal

Admin und Autor von FC Bayern Total

12 Kommentare zu „FC Bayern: Wer einen Oliver Batista Meier hat, braucht keinen Leroy Sané

  1. Du bist sicher der profundeste OBM-Kenner im Bayern-Kosmos… Aber ich gebe Dir absolut recht: die Bayern sollten es mit ihm versuchen – bei Sané habe ich angesichts der hohen Ablöse und seiner schweren Verletzung insgesamt eine Menge Bauchschmerzen. Daher: go on OBM (und: forza Peter!).

    Gefällt 1 Person

    1. Mein kolumbianischer Freund 😉

      Der „profundeste“ bin ich sicher nicht, aber ein bisschen Ahnung habe ich sicher …

      Er ist einfach ein fantastischer Spieler, überragende Technik.

      Allerdings: Ich bin eigentlich auch Leroy Sané Fan — der gefällt mir schon auch sehr gut! (Zwickmühle)

      Liken

  2. Ich weiß ja dass Du die „Techniker“ magst – und OBM ist sicher ein herausragender Vertreter dieser Gattung.

    So eigenartig es klingt, man kann wohl heute immer noch nicht sagen, ob er ein zweiter Ribery wird oder ein zweiter Baumjohann. So toll seine fünf Tore waren – warum spielte er U19 und nicht in der „Zweiten“?

    Es gab andere 19jährige, Adrian Fein, aber auch Manuel Wintzheimer, die in seinem Alter schon Stamm in der U23 waren. Und obwohl OBM der absolute Knaller ist, scheint ein Dajaku vorbeigezogen zu sein.

    Hoffentlich startet OBM dennoch durch. Denn wenn er das tut, kann es ganz, ganz weit nach oben gehen.

    ___________________

    Zu Sane habe ich eine eigene Meinung – die werden wir sicher bald diskutieren.

    Liken

    1. Natürlich steht seine Reise als Fußballspieler / Fußballprofi noch nicht fest.

      Vom Talent her ist er auf alle Fälle ein sog. „Unterschiedsspieler“, die anderen genannten (außer Franck natürlich) definitiv nicht.

      OBM ist einer mit der ganz feinen Klinge, nicht unbedingt geeignet für den „wilden Fußball“ in der Regionalliga oder der Dritten Liga. Was dort zudem auffällt: Die Bayernspieler, die schon bei den Profis gespielt haben, werden bei zahlreichen Spielen von den Schiedsrichtern benachteiligt. Vor allem Cuisance, am Montagabend aber z.B. auch Zirkzee haben diese Erfahrung schon häufig machen müssen. Diese Jungs sind in der Dritten Liga teilweise „Freiwild“.

      Auf viele deiner Fragen habe ich eigentlich schon im Beitrag geantwortet. Und dann gibt es noch „heiklere Gründe“ 😉

      Liken

  3. Das OBM im Herrenfußball noch nicht durchgestartet ist, liegt mMn etwas an der noch fehlenden Körperlichkeit. Wer ihn am Campus gerade vor ein paar Jahren gesehen hat, wie er in höheren Jahrgängen die Verteidiger hat alt aussehen lassen, der kann sich gut vorstellen, dass er in der 3. Liga schnell auch zur Zielscheibe mindertalentierter Verteidiger würde.
    Trotzdem hat er diese Saison in der 3. Liga aktuell mehr Tore aufzuweisen, als ein Zirkzee, der ja auch nicht zu den hoffnungslosen Fällen gehört, was fußballerisches Talent angeht.
    Insgesamt wünscht man sich natürlich bei den Profis hochtalentierte Stammspieler aus der eigenen Jugend die dann die Liga aufmischen und OBM zeigt in der U19 auch diese Saison wieder definitiv, dass er technisch alles mitbringt. Aber der Sprung zu den Profis ist garantiert nirgendwo in Deutschland so schwer wie bei uns. Deswegen geb ich auch nichts darauf , wenn bei den Kölnern ein gleichaltriges Talent in der Profi-Startelf steht, die haben ja auch sonst niemanden.
    Ich habe es lieber er spielt bei der U19 und vielleicht sporadisch bei den Profis, anstatt in der 3. Liga gegen Chemnitz, Viktoria Köln oder die Blauen verheizt zu werden.

    Gefällt 1 Person

    1. Unsere Meinungen sind ziemlich deckungsgleich.

      Ganz ehrlich: Noah Kalterbach hat mir eigentlich bis zum Samstag nichts gesagt und ich war schon 2018 etwas verwundert, dass der Olli nicht mit Gold ausgezeichnet wurde, v.a. weil ich das grausame Ausscheiden der U17 bei der EM noch gut in Erinnerung hatte.

      Liken

  4. Überragender Beitrag!
    Weiß der Verein selbst eigentlich so viel über seinen „Jungspund“ wie du? 😉

    Ich habe ihn sicherlich bislang nicht einen Bruchteil so oft wie du gesehen, aber immer wenn ich ihn gesehen habe, war der Junge (brasilianisches Blut!) eine Augenweide

    Hoffen wir _ Bayernfans – das beste!

    Liken

  5. Die erfolgreichsten Jugendspieler der letzten 20 Jahre sind Bastian Schweinsteiger, Philipp Lahm, Thomas Müller, David Alaba und – Toni Kroos (o.k., und Badstuber, bei dem leider die Verletzungen zu viele waren). Lahm, Kroos und Alaba wurden verliehen. Lahm und Kroos wurden als Leihspieler Nationalspieler – wegen ihrer Trainer (Magath und Heynckes). Übrigens kann man da auch auf Gnabry verweisen, den Bayern „stückweise“ gekauft und gleich verliehen hatte. Auf diesem Wege wurde auch Gnabry Nationalspieler.

    Nur Kimmich passt überhaupt nicht ins System. Das war einfach ein geiler Transfer damals von Reschke, der RaBa bzw. dem VfB einen Top-Mann weggenommen hat.

    Ich kann es mir kaum vorstellen, dass OBM ohne die Erfahrung eines anderen Vereins den Durchbruch schafft. Es muss halt bei der Leihe alles passen. Ein guter Club muss es sein, der einen Fußball-Lehrer beschäftigt. Aber es gibt diverse solche Clubs, und viele davon in der Bundesliga.

    Das Hauen und Stechen um einen Platz in der „Ersten“ würde ich OBM nicht antun. Wen soll er verdrängen? Coutinho?

    Gefällt 1 Person

    1. Da benennst du viel Richtiges, Wipf – trotzdem ist nicht jeder Spieler wie der andere.

      Was für Lahm, Kroos und Alaba gegolten hat (früher u.a. auch Babbel), muss noch längst nicht für OBM gelten.

      Gefällt 1 Person

      1. Wipf, der FCB-Kader ist nicht gerade üppig groß. Sollte man bis in die Saisonendphase auf „3 Hochzeiten tanzen“, dann brauchst du mindestens 20-22 Mann, von welchen immer mind. 3-5 nicht einsatzfähig sind (Verletzungen, Sperren etc), und das ist noch optimistisch betrachtet.

        Ich hätte – wie im Beitrag geschrieben – OBM z.B. gegen Werder gebracht. Und wenn es heute zur Halbzeit gegen Paderborn wieder eine 3-Tore-Führung geben sollte, dann kannst du den Jungen auch mal bringen.

        Technisch ist OBM für mich mindestens auf einer Ebene mit den 3 genannten „Klublegenden“. Und auch wenn ich mich zum gefühlt tausendsten Mal wiederhole: Ich denke, dass OBM umso besser ins Spiel findet, desto besser seine Mitspieler (technisch) sind …

        PS: In der 3. Liga würde ich ihn in dieser Saison nicht mehr einsetzen. Dort ist er „Freiwild“, nicht zuletzt auch „dank“ der diese Klasse leitenden SR.

        Liken

      2. 1. Ich denke, es ist auch eine Frage des „Standings“ des Trainers, ob junge Spieler eine Chance haben. Dass unter van Gaal 2 1/2 Vereinslegenden aus dem Nachwuchs nach oben gezogen wurden (TM, DA und – das ist die Halbe – HB), hängt ja vielleicht auch mit seinem Charakter zusammen, einen Lucio „Hinter Mailand“ zu schicken und einen Demichelis auf die Bank zu setzen, damit Badstuber seine Spiele bekommt. Ob da Flick der Richtige ist? Ich glaube nein, er ist zu sehr Spielerversteher und kein harter Hund, den die Mannschaft fürchtet.

        2. Das Problem bei den Youngsters ist doch ihre Defensivanfälligkeit (aufgrund fehlender Abgekochtheit und vielleicht auch aus körperlichen Gründen). D.h. der Gegner wird bevorzugt über diese Spieler Angriffe spielen mit der Folge, dass die „Etablierten“ einiges auszubügeln haben. Dass sich „Phonzy“ so toll entwickelt hat liegt sicher auch daran, dass er mit seinem Six-Pack z.B. auch im Gefangenenchor von Aida eine tolle Figur abgeben würde. Wenn der gegnerische Trainer ihn als „Schwachpunkt“ auszumachen meint, lacht der bloß und schüttelt es ab.

        Liken

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: