Das Südkurvenbladdl zum Auswärtsspiel in Köln

Sonntagsspielerprobt sind wir diese Rückrunde ja und bei bestem Wetter schaut man einer Ausfahrt nach Köln dann ja sowieso entgegen. Negativ muss man allerdings anmerken, dass man hier vor einiger Zeit noch bei fliegenden Händlern rund ums Stadion für einen halbwegs überschaubaren Preis ein Dosenbier erwerben konnte, die Zeiten scheinen rund ums Müngersdorfer Stadion aber mittlerweile auch gezählt.

Also kein Grund, sich lange draußen aufzuhalten und rein in einen der aus meiner Sicht nervigsten Gästeblöcke der Liga. Hat irgendwie einen seltsamen Schnitt und funktioniert für Bayernfans anscheinend nicht so gut. 2012 als alle freudetrunken dem Finale in München entgegenfieberten war es ein recht lustiger Auftritt, ansonsten reihen sich Sangesleistungen in Köln immer eher am unteren Ende der Auswärtstabelle ein. 

Auch diesmal wars nichts, obwohl die Mannschaft in der ersten Viertelstunde quasi Brandbeschleuniger für eine Bombenstimmung vergoss. Heureka, war das ein Auftakt. Lewandowski, Coman, Gnabry und schon war das Ding nach 12 Minuten durch. Kurz keimte die Hoffnung auf, dass die Mannschaft hier heute mal ein zweistelliges Ergebnis anpeilen kann. Den Versuch kann man ihr nicht in Abrede stellen, zwei Lattentreffer in Halbzeit eins sprechen da absolut für sie. Aber es sollte nicht sein und dann wurde eben auf eher trägen Verwaltungsfußball umgestellt. Bei der Belastung, der die Spieler ausgesetzt sind, sicher keine Schande, als Fan halt eher schwer anzuschauen und man hatte das gerade zum Ende hin dann auch schon cooler und souveräner gesehen. Aber ist ja wie gesagt auch wurst gewesen. 

Wir Fans haben uns heute auch kein Bein ausgerissen, paar nette Spielereien wie den Wechselgesang einmal mit dem Oberrang und dann den Fans auf der Gegengerade zu machen, bleiben zwar zumindest kurzfristig in Erinnerung, aber ansonsten wars ein Auswärtsspiel, das man vermutlich eher bald vergessen haben wird. 

Die Heimkurve ging aufgrund des für sie ohnehin verlorenen Spiels recht früh in einen Scheißegal-Modus über. Sah vom Gästeblock so aus, als ob man da trotzdem Spaß gehabt hätte. Hat man zu dieser Jahreszeit im Rheinland aber vielleicht auch automatisch. Am nächsten Samstag mussten die Jecken dann ja auswärts ran, wofür sie per Spruchband noch Werbung machten.

Wir hingegen fürchten uns ja vor dem Faschingsvirus und machten dementsprechend mit Schlusspfiff schnellstmöglich die Biege.

Veröffentlicht von gastautorfcbtotal

Gastautoren von FC Bayern Total

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