Club Nr. 12 Pubquiz – Teil 11 – „Spieler“

Welche ausländischen FC Bayern Spieler wurden mit einem anderem Bundesligaverein Deutscher Meister?

Es waren insgesamt acht Kicker. Der erste in den 1960er Jahren, der letzte im vergangenen Jahrzehnt.


Auflösung:

Der Quizmaster hat einmal mehr eine nicht ganz einfache Aufgabe gestellt.

Trotzdem wurden mit vereinten Kräften folgende sechs „FCB-Ausländer, die mit einem anderen Bundesligisten Deutscher Meister Wurden“ verhältnismäßig schnell erraten:

Natürlich die beiden Ex-Dortmunder Robert Lewandowski und Ivan Perisic.

Dann der gebürtige Münchner Zvjezdan „Zwetschge“ Misimovic, der 2009 mit dem VfL Wolfsburg DM wurde.

Valerien Ismael war 2004 mit Werder Bremen DM, ebenso Andi Herzog 1993. Ciriaco Sforza errang 1998 mit dem 1. FC Kaiserslautern die einzige BL-Meisterschaft eines Aufsteigers. Herzog und Sforza kamen übrigens beide 1995 zum FCB, wurden 1996 UEFA-Cup-Sieger und verließen den Verein nach nur einer Saison. Der Schweizer kam später noch einmal nach München zurück und wurde 2001 mit den Bayern CL- und Weltpokalsieger.

Dann wurde es schon schwieriger….

Der Wiener August „Gustl“ Starek kam 1968 vom amtierenden Deutschen Meister 1. FC Nürnberg zum FCB und gewann in seiner ersten Saison beim FCB gleich das Double. Dieses ist aus drei Gründen bemerkenswert: Zum einen war er damit der erste Spieler der Bundesligageschichte, der seit ihrer Gründung zweimal Deutscher Meister wurde (sogar in aufeinanderfolgenden Jahren). Zum anderen war er beim 1. Double der FCB-Historie dabei und zum dritten blieb ihm die Schmach seiner früheren Mannschaftskollegen vom Club erspart: Diese „schafften“ etwas bislang in der BL-Geschichte einmaliges und stiegen als amtierender Meister tatsächlich in die Regionalliga ab.

Starek schien aber auch der Ruhm zu Kopf gestiegen zu sein. Spielte er in der Saison 1968/69 noch alle 34 BL-Spiele für den FCB, waren es in der Folgesaison nur noch vier (das letzte bereits im September 1969) und am Saisonende ging er zurück nach Österreich zu Rapid Wien.

Wer ist der noch fehlende 8. Spieler?

Es ist der Isländer Ásgeir Sigurvinsson, welcher in der Saison 1981/82 für die Bayern spielte. Er wurde mit dem FCB Deutscher Pokalsieger und erreichte das Endspiel um den Europapokal der Landesmeister. Er kam dabei fünfmal zum Einsatz, nicht jedoch im verlorenen Finale gegen Aston Villa in Rotterdam.

Nach nur einer Saison in München wechselte er zum VfB Stuttgart, wo er acht Jahre bis 1990 spielte und 1984 mit den Schwaben DM wurde.

Veröffentlicht von gastautorfcbtotal

Gastautoren von FC Bayern Total

16 Kommentare zu „Club Nr. 12 Pubquiz – Teil 11 – „Spieler“

    1. Und der Berücksichtigung der o.g. zwei (richtigen) Spieler, hätte ich noch folgende Spieler im Angebot: Valerien Ismael, Ciriaco Sforza; Unsicher bin ich mir bei Robert Kovac und Emil Kostadinov

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      1. Andi Herzog, eines der „VulKahn-Opfer“ stimmt natürlich auch. Er startete ganz gut in München, verließ aber den Verein trotz UEFA-Cup-Sieges nach nur einer Saison (im Tausch gegen Basler zurück nach Bremen).

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  1. 1. Lewandowski, ist klar
    2. Perisic (hätte ich zugegeben nicht mehr gewusst)
    3. Misimovic (2009 mit Wolfsburg)
    4. Ismael (2004 mit Bremen)
    5. Sforza (1998 mit Lautern?)
    6. Herzog (92 oder 93 mit Bremen?)

    alles früher ist bei mir Brachland. Zum Teil weiß ich nichtmal mehr, wer da Deutscher ist und wer nicht.

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    1. Die Auflösung kommt noch im Laufe des Tages.

      „Zum Teil weiß ich nicht mal mehr, wer da Deutscher ist und wer nicht.“ Bei einem der beiden noch fehlenden Spielern dürfte das mehr als klar sein 😉

      Beim zweiten dagegen weniger. Der kam übrigens 1968 als amtierender Deutscher Meister zum FCB … und verhinderte damit, dass er in der Folgesaison als „Absteiger“ bezeichnet werden konnte 😉

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  2. „……und verhinderte damit, dass er in der Folgesaison als „Absteiger“ bezeichnet werden konnte.“

    => Und wurde stattdessen zum ersten zweifachen Meister der Bundesligageschichte!

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    1. Nach Recherchen hab ich herausgefunden, dass das August Starek sein muss. ’68 Meister mit Nürnberg, ’69 mit Bayern. Auch wenn er zum Zeit seiner Geburt kein Ausländer war, streng genommen 😉

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      1. Der Gustl (Jahrgang 1945) ist ein waschechter Wiener … und so streng sehen wir das nicht 😉

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