Spielerberater im Fußballgeschäft

Höchst umstritten, wenig geliebt, heiß diskutiert

Eure Meinungen zu den Spielerberatern bzw. ihrer Rolle im Fußballgeschäft.

Daniel Raecke, „Chef vom Dienst“ beim Spiegel meint auf Twitter:

„Der israelische Spielerberater Pini Zahavi, in den Worten von Uli Hoeneß ein „geldgieriger Piranha“, ist laut Bild „seit Jahren dafür bekannt“, „auch noch den letzten Euro an Gehalt und Provision herauszupressen“. Komische Art, zu beschreiben, dass jemand seinen Job gut macht.“

Herr Raecke macht sich zumindest schon einmal nicht verdächtig, nur ansatzweise ein „Moralist“ zu sein.

Was denkt Ihr:

1. Sollte von der FIFA das Honorar der sog. „Spielerberater“ für einen einzigen Deal (Vertragsverlängerung; Transfer) gedeckelt werden? Auf EUR 100.000, auf EUR 500.000? Argument: Die Deals würden sowieso zustande kommen, nur höchstwahrscheinlich auf einem (wesentlich) niedrigeren Level.

2. Wir leben in einer „turbo-kapitalistischen Welt“. Es darf keine Grenzen geben – und Moral spielt auch in Zeiten wie einer weltweiten Pandemie-Krise keine Rolle. Jeder ist sich selbst der nächste. Je mehr, umso besser – „seinen Job machen (gemacht)“ (Raecke).

Andere Meinungen?

Es darf diskutiert werden! Auf der Facebookseite von FC Bayern Total „explodiert“ diese Diskussion übrigens gerade.


Titelbild (der Homepage des FC Bayern entnommen): Die beiden „Zahavi-Klienten“ Robert Lewandowski und David Alaba. Lewy hat die „Zahavi-Krise“ bereits hinter sich, Alaba steckt leider noch mitten drin…

Veröffentlicht von fcbayerntotal

Admin und Autor von FC Bayern Total

3 Kommentare zu „Spielerberater im Fußballgeschäft

  1. Die FIFA liest (ähh denkt) mit: https://neunzigplus.de/news/ab-2021-fifa-will-berater-provisionen-deckeln/

    Allerdings: „Konkret bedeutet das, dass bei einem Arbeitsvertrag drei Prozent des Gehalts des Spielers als Provision erlaubt sind, bei einem Transfervertrag sind es zehn Prozent der Ablöse.“
    Bei den Transfers ist das immer noch viel zu viel. Eine fixe Summe, max. im 6-stelligen Bereich, wäre besser….

    Bei den 220 Mio für Neymar wären 10% immerhin „schlappe“ 22 Mios…. aberwitzig!

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    1. Interessante „Lösung“ in der Facebook-Diskussion:

      „ich würde mit so einem Vogel nicht verhandeln, selbst auf die Gefahr hin , dass der Spieler wechselt . Wenn sich die großen Vereine einig sind , verschwinden diese Typen ganz schnell von der Bildfläche.“

      Wenn sich die Vereine der „großen Ligen“ auf eine „schwarze Liste für Spielerberater (Piranhas, Geldhaie)“ einigen könnten, dann wären die Raiolas und Zahavis außen vor … und die Spieler gewarnt.

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