Die Klatsche von Hoffenheim – kam sie genau zum richtigen Zeitpunkt?

1:4 in Hoffenheim – die „Super-Triple/Quadruple-Bayern 2020“ haben nach fast 10 Monaten und 32 Spielen ohne Niederlage (davon nur ein Unentschieden) wieder einmal eine Niederlage – und diese sogar krachend – erlitten. Man könnte es sich leicht machen und sagen, dass jede Serie einmal ihr Ende finden würde und die Headline ließe vermuten, dass die Mannschaft unmotiviert oder unkonzentriert aufgetreten wäre und die Klatsche somit als Denkzettel für die Spieler dienen könnte. Nein, Trainer und Mannschaft ist für die Niederlage und Leistung gestern überhaupt kein Vorwurf zu machen.

Bereits vor einem Monat ließ der Blick auf den Terminkalender speziell für das gestrige Spiel in Sinsheim nichts Gutes ahnen. Nicht einmal drei Tage nach einem erwartbar harten komplizierten Supercup-Spiel gegen unangenehm zu spielende Andalusier kann ein Spiel bei ebenfalls meist unangenehm zu spielenden schnell ins Umschaltspiel gehenden Hoffenheimern kein Vergnügen werden. Aber vor einem Monat hatte man noch Kalle Rummenigges Ankündigung im Hinterkopf, dass man auf die zu erwartende Mammut-Herausforderung der Saison 2020/21 mit einem entsprechend vergrößerten Kader adäquat reagieren würde. Leider ist diesbezüglich aber bis heute – Leroy Sané war zu dem Zeitpunkt bereits verpflichtet – gar nichts passiert. Im Gegenteil: Die Leihspieler Coutinho, Perisic und Odriozola gingen wieder zu ihren Stammvereinen zurück, Thiago für eine eher bescheidene Ablösesumme zu Liverpool, bei Martinez wartet man täglich auf einen Abgang nach Bilbao oder in einen Golfstaat, seit gestern steht angeblich auch Cuisance kurz vor dem Absprung zu Leeds United und die Vertragsverlängerung von Alaba ist zum Ärgernis aller (wenn sie nicht Vertreter der Boulevardpresse sind) immer noch nicht in trockenen Tüchern. Schlechter kann eine Transferperiode für einen Verein, der aktuell die weltbeste Mannschaft auf den Rasen führen kann, nicht laufen. Das Supercup-Spiel gegen Sevilla verlief übrigens, obwohl der FCB am Ende den 4. Titel innerhalb eines Vierteljahres eingefahren hat, hinsichtlich des Hoffenheim-Matches auch suboptimal. Nicht zuletzt aufgrund von gravierenden Fehlentscheidungen des englischen Schiedsrichterteams um Mr. Taylor musste man in eine kräftezehrende Verlängerung.

Niederlage in Hoffenheim vorprogrammiert

Somit ließen alle Rahmenbedingungen – nur eine einwöchige Saisonvorbereitung als Mannschaft, ein sehr kleiner Kader, völlig übermüdete Stammkräfte – schon vor dem Spiel nichts Gutes für das erste BL-Auswärtsspiel der neuen Saison vermuten. Einige Fußballseiten bewerteten die Leistungen der einzelnen Mannschaftsteile wie bei jedem anderen normalen Spiel – wer selbst gekickt hat, weiß, dass dies für das gestrige Spiel völlig unsinnig ist. Die Mannschaft wollte, gab im Rahmen der Möglichkeiten alles, konnte aber physisch, vielleicht sogar psychisch nicht besser. Dass die „Mentalitätsmonster“ Lewandowski und Goretzka erst im Laufe der 2. Halbzeit eingewechselt wurden / aus „Erschöpfungsgründen“ eingewechselt werden konnten, war bezeichnend für das gestrige Spiel.

Die Lehren aus der gestrigen Schlappe

In Bestbesetzung und vernünftiger Verfassung sind die aktuellen CL-Sieger sicherlich weiterhin die weltbeste Mannschaft. Wenn die Spieler aber nicht ausreichende Erholungsphasen bekommen, werden sie in der kommenden Saison regelmäßig einbrechen. Das Spielsystem, das permanente Anlaufen und Pressing unter Hansi Flick ist aufwendig und wenn die Abwehrspieler schwere Beine haben, ist diese Interpretation des modernen Fußballs eine einzige Einladung für konterstarke Mannschaften (Hoffenheim hatte übrigens gestern als Heimmannschaft lediglich 28% Ballbesitz).

Die Lehren aus dem gestern Spiel müssen folglich nicht Hansi & Co ziehen, sondern die Vereinsverantwortlichen, allen voran der Anfang Juli zum Sportvorstand aufgestiegene Hasan Salihamidzic. Gestern nach dem Spiel gab er sich zwar noch bewusst locker und relaxed –  „Lassen wir uns überraschen, was am Ende passiert!“ Tatsächlich sollte das Innenleben des Bosniers derzeit aber etwas weniger tiefenentspannt zu sein.

Brazzo & Co müssen jetzt liefern!

Über die wahren Hintergründe des scheinbar als sicher angesehenen und nun geplatzten Transfers von Sergiño Dest von Ajax zu Bayern lässt sich aktuell nur spekulieren, aber die Vermutung, dass der FCB einmal mehr zu knausrig war und es um zwei, drei Millionen hin oder her ging, lässt einen nicht los.

Dass die von Hansi Flick gewünschte Verpflichtung des derzeit vereinslosen und damit ablösefreien Mario Götze scheinbar von Brazzo und Rummenigge abgeblockt wird, ist angesichts der Konstellation nicht nachvollziehbar. Flick war (Co-)Trainer bei Götzes größtem Erfolg als Spieler, kennt ihn bestens und schätzt ihn als Spieler sehr.

Callum Hudson-Odoi vom FC Chelsea scheint nach anderthalb Jahren wieder in der (FCB-)Verlosung zu sein – medial kolportiert wird eine Leihe (mit Kaufoption?). Dazu gibt es von Vereinsseite bislang kein Statement.

Man kann als FCB-Trainer, Spieler und Fan letztendlich aktuell nur hoffen, dass Brazzo nicht selbst (negativ) überrascht wird, „was am Ende passiert“ …

Nach dem Vorpreschen von Uli Hoeneß vor ein paar Wochen im DoPa in Sachen Vertragsverlängerung Alaba hört man derzeit von den Bayernbossen (KHR; Hainer; Kahn) erstaunlich wenig – vielleicht ist dies ja (hoffentlich!) ein gutes Zeichen und erklärt Salihamidzics gestriges Grinsen trotz der Hoffenheim-Pleite.

Respekt gegenüber dem Erfolgstrainer Hansi Flick

Für die nahezu unfassbare Siegesserie der Bayern gibt es drei Gründe:

  • Der Kern der Mannschaft (die „ersten 13, 14 Spieler“) ist vor allem vom Charakter, vom Teamspirit, aber auch von der spielerischen Qualität absolute Weltklasse.
  • Nach den „Experimenten“ mit Carlo Ancelotti, Niko Kovac und auf gewisse Weise sogar mit Pep Guardiola hat der FCB mit Hansi Flick endlich den „perfekten Trainer“ für den Verein gefunden.
  • Die Corona-Pandemie hat dem FCB beim Triple-Triumph durchaus in die Hände gespielt. Klingt blöd, ist aber einfach erklärt. Schon in der letzten Saison hatte der FCB einen qualitativ überragenden Kader, quantitativ war er aber auch zu klein für die ganz großen Ziele. Durch die Corona-Pause, den Wiederstart der nationalen Ligen und das CL-Turnier zum Saisonende wurde die Saison zu Gunsten der Bayern entzerrt. Verletzte Spieler konnten sich wieder erholen und in Lissabon standen (außer Pavard) alle Stammspieler zur Verfügung. In einer normalen Saison wäre der Kader – trotz überragender Qualität und Erfolgscoach Flick – quantitativ nicht ausreichend für den CL-Sieg besetzt gewesen.

Hansi Flick und den Spielern scheint die gesamte Konstellation klar zu sein, dem Vereinsvorstand, zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung, weniger.

Kann es tatsächlich sein, dass derart erfahrene Leute wie Rummenigge, Hoeneß, Kahn und auch Salihamidzic die Sondersituation der letzten Saison derart falsch einschätzen und den aktuellen Kader dementsprechend überschätzen? Die gestrige Niederlage sollte dieses Missverständnis jedoch behoben haben …

Flick, dem der FCB aktuell extrem viel zu verdanken hat, wurde ganz offensichtlich von Brazzo & Co in seiner öffentlichen Werbung für eine Kadervergrößerung zurückgepfiffen – auffällig war dies in der letzten Woche in der „Causa Götze“. Wenn man die finanziellen Rahmenbedingungen einmal außen vor lässt, dann sollte aber vor allem der Trainer derjenige sein, der bei den zu verpflichtenden Spielern am meisten zu sagen hat. Dass es früher in einigen Vereinen die Personalunion „Manager“/Trainer gab, hatte durchaus seinen Sinn, ist aber aufgrund der heutigen Komplexität fast nicht mehr praktikabel.

Hoffentlich trifft es nicht zu, dass der durch das Triple durchaus gestärkte Sportvorstand mit dem Erfolgstrainer wetteifert, wer denn nun letztendlich im sportlichen Bereich das Sagen im Verein hat. (Insider behaupten, dass dies im Fall Alaba, welcher öffentlich offenbar nicht ganz korrekt dargestellt wird, schon eingetreten ist) Bei einem derartigen Machtkampf im Verein gibt es in der Regel nur Verlierer, allen voran der Verein selbst – man frage bei den Herren Hoeneß und Rummenigge nach.

Fazit

Nicht erst die gestrige ebenso hohe wie erwartete Niederlage dürfte jedem (Vereinsverantwortlichen) gezeigt haben, dass der aktuelle Kader (viel) zu klein ist. Mindestens drei gestandene Profispieler fehlen – und zwar schon ohne die möglichen Abgänge von Martinez oder Cuisance. Die Qualität der noch zu verpflichtenden Spieler sollte in der Summe nicht viel schlechter als die der Abgänge Thiago, Perisic und Coutinho sein. Alle drei haben übrigens in ihren Vereinen Liverpool, Inter Mailand und Barcelona sehr gelungene Debüts bzw. Comebacks gefeiert.

Für die kommende zu erwartende extrem harte Saison spielt es übrigens keine Rolle, ob Spieler fest oder als Leihspieler (aufgrund des nun vorhandenen Zeitdrucks wird es sicher auch dazu kommen) verpflichtet werden. Dauerhaft sollte der FCB aber kein Verein sein, der sich permanent mit Leihspielern verstärkt. Das ist kein adäquates Erfolgsrezept für die Nachhaltigkeit eines Weltklassevereins.

Weil in vielen Diskussionen auch immer wieder die Spieler der FC Bayern Amateure in die Argumentation mit einfließen: Auch der Kader der Amateure, des Drittligameisters der vergangenen Saison, hat viel an Qualität und Substanz verloren, aufgrund von namhaften Abgängen, aber nicht zuletzt auch, weil viele Spieler im Profikader stehen.

Letztes Statement: Um einigermaßen beruhigt in die „Mammutsaison 2020/21“ gehen zu können, benötigen eigentlich beide Männermannschaften des FCB eine Aufstockung um jeweils fünf(!) Spieler. Kader in dieser Größenordnung ließen Rummenigges Juli-Aussagen vermuten – sie sind aber mittlerweile nur noch ein Wunschdenken, und dies seit 2014 jedes Jahr und 2020 im ganz Besonderen!


Titelbild: Flick(zitat) aus einem Beitrag vom 27.09.2020 von der offiziellen FC Bayern Homepage

Veröffentlicht von fcbayerntotal

Admin und Autor von FC Bayern Total

9 Kommentare zu „Die Klatsche von Hoffenheim – kam sie genau zum richtigen Zeitpunkt?

  1. Sehr angenehm, einen reflektierten Artikel über den aktuellen Zustand der Bayern zu lesen.

    Vielleicht mal folgende Gedanken:

    1.
    Einem 2:0 hinterherzurennen ist deutlich undankbarer als einem 1:0. Wie fiel aber gestern das 2:0? Total unglücklich, ja sogar irgendwie absurd. Dieser Dabbour wäre meilenweit im Abseits gestanden, wenn der Ball von einem Hoffenheimer gekommen wäre und nicht von Pavard. Solche Tore werden nun ja wohl nicht zum Regelfall werden.

    2.
    Schon beim Spiel gegen S04 hatte ich ein 1:1 getippt – dass die sowas von grottig und noch dazu taktisch so ungeschickt sein würden, war nicht zu erwarten. Jetzt ist es halt einen Spieltag später passiert.

    3.
    Es ist doch völlig o.k., wenn Bayern jetzt bis zum Frühjahr der Spitze etwas hinterherläuft. So wie der Saisonendspurt in der Liga und wie das CL-Turnier gespielt wurden, werden wir bis zum Finale dahoam 2.0 nicht so durchalten. Jetzt sind Varianten gefragt. Vielleicht auch „Kniffe“ und „Tricks“ eines Niko Kovac. Nur die Champions League muss schon jetzt sehr seriös angegangen werden, aber auch da brauchen wir jetzt keine sechs Vorrundensiege mehr. Ab Februar, März, kann dann versucht werden die Spielweise der letzten Monate wiederzubeleben.

    4.
    Wenn jetzt neben Martinez auch noch Cuisance geht, wird der Kader tatsächlich arg schmal. Ich denke aber, dass coronabedingt einfach ein Riesenminus in der Kasse ist. Mit einem echten Perspektivtransfer rechne ich die nächste Woche jedenfalls nicht. Eher wird Perisic ein zweites Mal ausgeliehen, und es kommt ein erfahrener internationaler Mittelfeldspieler, der schon alles erlebt hat. So ein Alonso 2.0. Wer das sein könnte? Ich hab da immer den Namen Modric im Kopf (bei Real sind diese Saison sage und schreibe 15 Leihspieler zurückgekommen, u.a. Ödegaard – die müssen noch was tun). Toni Kroos wäre an sich auch eine Idee, aber daran glaub‘ ich weniger weil es nie die große Liebe beim FC Bayern war (beiderseits nicht).

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  2. Sehr guter Beitrag, spricht wohl vielen FCB-Fans aus dem Herzen.

    Die Transfersituation erscheint aktuell tatsächlich beängstigend. Eigentlich müsste jetzt fast täglich ein Vollzug kommen, wenn man nicht einen Super-Mini-Kader haben möchte …

    (PS: Auf FB ist ja dieses Mal fast gar nichts los. Das tut einem bei dieser Qualität fast schon weh. Ist der Beitrag zu intellektuell, sind die Fußballanhänger mittlerweile derart schreibfaul?)

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    1. @ DS: Ja, es ist eigenartig. Vielleicht habe ich die falsche Überschrift gewählt, vielleicht das falsche Beitragsbild …

      Manchmal ist es (gerade in den Social Media) schon frustrierend, wenn gerade die besten, schwierigsten, aufwendigsten Beiträge die geringste Resonanz erzielen. Qualität zahlt sich nur sehr selten aus.

      FC Bayern Total wird aber trotzdem so weitermachen. Copy & Paste + reines Clickbaiting ist nicht so unser Ding!!

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  3. Du spricht mir aus dem Herzen, 100% Zustimmung!

    Irgendwo, ich glaube auf Schrott1, war einer der Schreiberlinge doch glatt der Meinung, Hasan müsse sein „Meisterstück“ wiederholen. Welches Meisterstück denn bitte? Diese grandiose Saison 19/20 kam eben hauptsächlich aufgrund der oben geschilderten Umstände zustande. Die ach so genialen Transfers waren in erster Linie teure Panikkäufe bzw -leihen in letzter Minute, weil wir alle ja nicht wussten, wen wir angeblich schon alles sicher haben…

    Die besagten Last Minute-Verpflichtungen entspannten den Kader zwar letzten Endes in der Breite und linderten dadurch die Personalsituation etwas, von einem Meisterstück zu sprechen halte ich jedoch für einen Witz. Die Ehre gebührt definitiv Hansi Flick, natürlich den Spielern sowie dem Trainerstab. Was jetzt wieder abgeht, mit dieser Mimimi-Transfertaktik wird allmählich lächerlich. Ich hoffe inständig, dass sich noch etwas tut, so richtig glauben kann ich aber nicht mehr daran. Dafür sind mir die handelnden Personen einfach zu zögerlich. Bleibt zu hoffen, dass die noch vorhandenen Spieler nicht eine teure Zeche in Form von Verletzungen dafür zahlen müssen.

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    1. Zunächst einmal herzlichen Dank für das einleitende Kompliment.

      Ich muss vlt. meine Beiträge ein bisschen präzisieren: Letztes Jahr war ich mit der Kaderzusammensetzung (Brazzo hauptverantwortlich) durchaus zufrieden. Mit zwei Einschränkungen: Es haben auch 2019 schon 2-3 Spieler, sprich eine ausreichende Quantität, gefehlt und ich hätte Renato Sanches nie und nimmer abgegeben.

      Hansi Flick war der Vater des Erfolgs, aber die Kaderzusammenstellung von / mit Brazzo hat dazu schon auch beigetragen.

      2020 sehe ich die Transferarbeit von Brazzo & Co jedoch wesentlich kritischer. Wenn der Kader so unfassbar klein bleibt, wie es gerade aussieht, könnte man in eine für Bayern-Verhältnisse Katastrophe hineinschlittern…. Völlig ausgepumpt, physisch-mental ausgepumpt, könnten sich zahlreiche Leistungsträger zusätzlich verletzen. Zahlreiche Niederlagen könnten die Folge sein … für die Profis, aber auch für ebenfalls immer mehr geschwächte „Amateure“ …

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      1. Übrigens geht es jetzt schon los: Sané fällt mit einer Kapselverletzung im Knie für mindestens 2 Wochen aus, Alaba hat eine Muskelverletzung und droht auch für morgen auszufallen.

        Und folgendes Statement von Flick auf der soeben zu Ende gegangenen PK: „„Wir spielen am 15. Oktober DFB-Pokal und am 17.10. Bundesliga. Davor spielt der DFB am 13. und die Franzosen zum Beispiel am 14. Oktober. Da muss man sehen, ob das Sinn macht.“

        WAHNSINN!!!!!!

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  4. Die Kaderzusammenstellung letztes Jahr war schlau. Ich bin mir z.B. sicher, dass wir weder Coutinho’s Gehalt in voller Höhe bezahlt haben noch das von Perisic (denn dann wäre seine Verpflichtung nicht ausgerechnet am Gehalt gescheitert). Beide Spieler sind zurück bei ihren Verleihervereinen, die damit ihre wirtschaftlichen Probleme selbst lösen müssen (Barca hat auch noch Griezmann und Dembele, was für eine Managementleistung). Beide Leihgeschäfte waren in Ordnung und haben uns deutlich variabler gemacht.

    Dieses Jahr ist eine Geldfrage. Jeder Spieler weniger spart Bares. Und eine Leihe im Winter kostet wahrscheinlich nur 50, 60% einer Leihe im Sommer (weil sie auch nur für eine halbe Saison gilt).

    Wo ich bei @fcbayerntotal bin: Die Transfers unserer Mittelfeldspieler laufen „bescheiden“. Wir verkauften Thiago, und das auch noch an einen direkten Konkurrenten (angeblich für eine Spott-Ablöse von nur 22 Mio.), wir verkaufen Sanches (zum „Weltclub“ Lille, auch für eine Spottablöse), wir verkaufen jetzt offenbar Cuisance (wenigstens scheinen wir ihn nicht herzuschenken ..). Wir behalten Tolisso, und der einzige Neuzugang ist Adrian Fein. Aber es ist das Transferfenster ja noch offen – es wird noch jemand kommen, da bin ich sicher. Ich hoffe auf einen echten „steal“.

    Übrigens: Wir hatten auch einen Abgang im Sturm, der Fite ist jetzt fest in der „Zweiten“. Aber da haben wir das Glück mit Zirkzee, den muss man jetzt einfach mal ausprobieren.

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