Uli Hoeneß 70 Jahre jung – großartige Erinnerungen an seine zu kurze Spielerkarriere

Eine FC Bayern Legende wird am heutigen 5. Januar 2022 70 Jahre jung und es gäbe hunderte, wenn nicht tausende Geschichten über ihn zu erzählen. Die jüngeren FCB-Fangenerationen kennen Uli Hoeneß meist nur als Manager, als „Abteilung Attacke“ oder als (Ehren-)Präsidenten des Vereins. In diesem Beitrag wird jedoch hauptsächlich an den Fußballspieler Uli Hoeneß erinnert, einen Modellathleten, einen 11,0-Sprinter, dem unter anderem der Spitzname „Jung-Siegfried“ verpasst wurde.

Debütsaison 1970/71

Zur Saison 1970/71 unterschrieb der 18-jährige Uli Hoeneß einen Amateurvertrag beim FC Bayern. Hauptverantwortlich für seine Verpflichtung war Udo Lattek, der seit März 1970 Trainer des FC Bayern gewesen war. Als ehemaliger Jugendnationaltrainer kannte Lattek Hoeneß und den ebenfalls im selben Sommer verpflichteten Paul Breitner bestens und schenkte beiden bereits in deren Debütsaison beim FCB größtes Vertrauen. So stand Hoeneß bereits am 1. Spieltag am 15. August 1970 beim 1:1 in Stuttgart in der Startelf und spielte auch die 90 Minuten durch.

Es gibt durchaus einen ganz speziellen Grund, warum sich dieser Beitrag auf den FCB-Spieler und nicht den Vereinsfunktionär fokussiert. Der Autor dieses Beitrags hat eine gemeinsame Geschichte mit der FCB-Legende: Zeitgleich mit dem Start des Fußballers Uli Hoeneß beim FCB begann ein Siebenjähriger sich für den Fußball, die Bundesliga und speziell seinen Herzensverein FC Bayern zu begeistern. Der Auslöser war die Fußball-WM 1970 in Mexico. So war das Spiel in Stuttgart das erste, welches ich zusammen mit meinem Vater in der legendären Radio-Fußballsendung auf Bayern 1 „Heute im Stadion“ miterlebt habe. Viele hunderte sollten folgen.

Uli Hoeneß war gleich in seiner ersten Saison Stammspieler beim FC Bayern neben Weltklassespielern wie Franz Beckenbauer, Gerd Müller und Sepp Maier. In 31 Bundesligaspielen erzielte er sechs Tore, obwohl er in jener Saison häufiger im eher defensiven Mittelfeld spielen musste.

Die Meisterschaft beendeten Hoeneß und die Bayern auf dem 2. Platz – wenn man bedenkt, dass sie als Tabellenführer in den letzten Spieltag gingen, eine unglückliche unbefriedigende Platzierung. Allerdings gewann der FCB zwei Wochen später den DFB-Pokal (2:1 n.V. gegen den 1.FC Köln) und der junge Hoeneß seinen ersten bedeutenden Titel.

Mein persönliches Highlight der Saison war mein erster Stadionbesuch am 29. Mai 1971. Zusammen mit meinem Vater, meinem Großvater und einem Onkel aus Österreich, der auch immer schon Bayern-Fan gewesen war, durfte ich das erste Mal ein Spiel meiner Bayern live im Grünwalder Stadion erleben. Der Gegner hieß Eintracht Braunschweig. Ich erinnere mich noch sehr gut – es war der vorletzte Spieltag der Saison und der damalige große Konkurrent Borussia Mönchengladbach war vor dem Spieltag punktgleich nur aufgrund eines um ein Tor besseren Torverhältnisses in der Tabelle vor dem FC Bayern. Für mich war es ein großartiges Erlebnis, in der Westkurve auf einem Küchenschemel stehend (!) an meinen Vater gelehnt bejubelte ich das 4:1 der Bayern, die nun ihrerseits aufgrund des um ein Tor besseren Torverhältnisses in der Tabellen an den Borussen vorbei zogen. Dieses 4:1 erzielte Uli Hoeneß in der 85. Spielminute.

1971/72 – eine sensationelle Saison für Uli Hoeneß

Die folgende Saison sollte eine noch viel bessere erfolgreichere für den jungen Uli werden. Sie begann – in der Saisonvorbereitung – mit einem „emotionalen Highlight“. Am 6. August 1971 trafen die Bayern in einem Freundschaftsspiel auf den damaligen Zweitligisten TSV 1860 München, der mit großen Aufstiegsambitionen in die Saison ging. Es war Uli Hoeneß erstes Lokalderby und – natürlich – auch mein erstes. Dass man sich beim Lokalrivalen damals so viele Hoffnungen machte, lag nicht zuletzt an Ulis Gegenspieler an jenem Abend, Schorsch Metzger, dem „Starspieler“ der Löwen in jener Zeit. Das Spiel selbst war dann allerdings richtungsweisend für die kommende Saison. Metzger blieb blass und Uli Hoeneß trug zwei Tore zum 7:1 der Bayern, dem zweithöchsten Derbysieg über den blauen Stadtrivalen der FCB-Geschichte, bei. Spätestens seit jenem Abendspiel wusste ich, dass Fußball-München rot ist  😉

Am 29. März 1972 debütierte Uli Hoeneß beim 2:0 gegen Ungarn in der A-Nationalmannschaft. Nur einen Monat später stand er in der deutschen Nationalmannschaft, der das Kunststück gelang, die Engländer zum ersten Mal in der deutschen Fußballgeschichte auf deren eigenem Boden zu bezwingen. Beim EM-Viertelfinal-Hinspiel im Wembley-Stadion gewann Deutschland mit 3:1, der groß aufspielende Uli Hoeneß erzielte dabei das 1:0. Es war der Beginn seiner zwar kurzen aber großartigen internationalen Karriere.

Knapp zwei Monate später wurde der 20-jährige Uli nach Siegen über den Gastgeber Belgien (2:1) und im Finale gegen die UdSSR (3:0) Fußball-Europameister. Diese deutsche Nationalmannschaft mit den Bayernspielern Franz Beckenbauer, Gerd Müller, Sepp Maier, Paul Breitner, Katsche Schwarzenbeck und eben Uli Hoeneß gilt noch heute bei vielen Experten als die beste aller Zeiten.

Weitere knapp zwei Wochen später – die Bundesliga war für die EM-Endrunde in Belgien unterbrochen worden – wurde Uli Hoeneß mit seinen Bayern zum ersten Mal Deutscher Fußballmeister. Am 28. Juni 1972, zur Pflichtspiel-Premiere des Olympiastadions, wurde am letzten Bundesligaspieltag der Tabellenzweite Schalke 04 im bislang einzigen „Endspiel“ um die Bundesliga-Meisterschaft mit 5:1 zerlegt. Uli erzielte das 4:1. (Für mich persönlich war es das erste Live-Spiel des FCB im TV. BR3 übertrug das Mittwochabendspiel damals).

Die Bayern brachen in der Saison 1971/72 sowohl den Punkterekord (55:13) als auch den Torrekord (101:38) der Bundesligageschichte. Hoeneß trug dazu erheblich bei: Er stand in allen 34 Spielen in der Startelf und wurde nur ein einziges Mal ausgewechselt. Mit 13 Toren war er hinter Gerd Müller, der mit seinen 40 Treffern einen scheinbar unübertreffbaren Rekord aufstellte, zweitbester FCB-Schütze. Die als „Sturm-Duo“ erzielten 53 Tore wurden bislang in der BL-Geschichte nur von den Wolfsburgern Edin Dzeko und Grafite 2008/09 übertroffen (54 Tore).

Olympisches Fußballturnier 1972

Es hatte einen Grund, warum Uli Hoeneß 1970 bewusst nur einen Amateurvertrag bei den Bayern unterschrieb: Er wollte unbedingt das Olympische Fußballturnier 1972 spielen – und dies ging damals eben nur als Amateur.

Seine sehr interessanten Erinnerungen hierzu: https://www.tz.de/sport/fc-bayern/hoeness-erinnert-sich-olympische-spiele-1972-zr-2490185.html

Als kleiner Münchner Junge hatten die Olympischen Sommerspiele 1972 in München eine ähnliche Signalwirkung auf mich wie die Fußball-WM 1970: Danach interessierte ich mich für fast jede (olympische) Sportart. Das Fußballturnier habe ich jedoch in meiner Erinnerung weniger aufmerksam – trotz Hoeneß und auch Ottmar Hitzfeld 😉 – wahrgenommen. Obwohl noch ein Kind war mir wohl bewusst, dass die bundesdeutschen Amateure eigentlich keine Chancen gegen die „Staatsamateure“ aus Polen, der UdSSR, der DDR und Ungarn hatten. Die „Ostblockstaaten“ traten alle mit ihren A-Nationalmannschaften an.

Die Olympischen Spiele in München waren großartig, das Münchner Publikum war fair und enthusiastisch – und dann kam das grausame Olympia-Attentat, die Geiselnahme der israelischen Sportler durch palästinensische Terroristen im Olympiadorf am 5. September 1972.

Für jenen Tag hatte mein Vater Karten für das Zwischenrundenspiel zwischen Deutschland (mit Uli Hoeneß!) und Ungarn im Olympiastadion besorgt. An jenem Tag machten wir einen Familienausflug mit dem Auto, die Olympischen Spiele bescherten den Münchner Schulkindern die längsten Sommerferien in den letzten 50 Jahren. Das Spiel sollte um 16:00 stattfinden, meine Mutter setzte meinen Vater und mich irgendwo in Stadionnähe ab. Und schon auf dem Weg zum Stadion hatte ich das Gefühl, dass irgendetwas nicht stimmen würde. Viel weniger Menschen / Fans als erwartet, eine sehr ruhige gedrückte Stimmung. Erst direkt vor dem Stadion, schon unter dem weitläufigen Olympiadach, erfuhren wir, was passiert war. Das Fatale: Entweder hatten wir damals noch kein Autoradio oder wir hatten es einfach nicht eingeschaltet beim Ausflug. Ein riesiger Schock. Ich weiß nicht mehr, wie wir dann nach Hause gekommen sind. Wie Uli Hoeneß im anhängenden Beitrag erwähnt, fand das Spiel dann am nächsten Tag mit 28-stündiger Verspätung statt. Hoeneß verlor mit Deutschland mit 1:4 – mein Vater und ich waren nicht mehr im Stadion.

Das anhängende Interview mit Uli Hoeneß ruft viele verstörte Erinnerungen aus meiner Kindheit zu dem schrecklichen Geschehen wieder hervor.

Saison 1972/73

Uli Hoeneß war mittlerweile ein arrivierter Stammspieler beim FC Bayern. In der Bundesliga wurde die Titelverteidigung so souverän eingefahren, wie man es damals eigentlich noch nicht kannte. Tabellenführer von Spieltag 1 bis 34, am Ende elf Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten aus Köln – und dies noch mit der 2-Punkte-Regel. Nach der 3-Punkte-Regel wären es satte 20 Punkte Vorsprung gewesen.

Hoeneß erzielte in 34 BL-Spielen sehr starke 17 Tore. Zusammen mit dem legendären Gerd Müller stellte er den „Sturm-Duo-Rekord“ aus der Vorsaison mit 53 Toren ein. Er verpasste in jener Saison keine einzige Spielminute sowohl in der Bundesliga als auch bei den jeweils sechs Spielen im DFB-Pokal (damals mit Hin- und Rückspiel) und im Europapokal der Landesmeister. Bei seinem kraftaufwendigen Stil eine herausragende Leistung.

Trotz dieser Rekordwerte war dieses Spieljahr für den Uli und seine Bayern jedoch nur ein „Zwischenjahr“. Der Hauptgrund: International scheiterte man im Viertelfinale der Königsklasse krachend – Ajax Amsterdam war noch zu stark (0:4; 2:1). Aber das sollte sich bald ändern …

Mein Fußball-Highlight der Saison: Am 11. November 1972 durfte ich zum allerersten Mal zu einem Fußballspiel meiner Bayern ins Olympiastadion. Mit Vater und Großvater bejubelte ich irgendwo im Sitzplatzbereich der Nordkurve das 7:2 gegen Hannover 96. Der Uli war natürlich dabei, erzielte aber ausnahmsweise kein Tor.

Saison 1973/74 – die beste in der Spielerkarriere des Uli H.

Die Saison 1973/74 beendeten Uli Hoeneß, aber auch Beckenbauer, Müller, Maier, Breitner, Schwarzenbeck (und Kapellmann) auf dem absoluten Fußball-Olymp. Titel-Hattrick in der Bundesliga (zum ersten Mal im deutschen Fußball), zum ersten Mal Europapokalsieger der Landesmeister und als krönender Abschluss Fußballweltmeister mit Deutschland. Zumindest in der europäischen Fußballgeschichte ist diese Konstellation bis heute einmalig: Der Kontinentalmeister der Vereinsmannschaften und der Weltmeister kommen im selben Jahr aus dem gleichen Land. Und die Bayern hatten 1974 sogar satte sechs (mit dem Ersatzspieler Kapellmann sogar sieben) Weltmeister in ihren Reihen.

Nicht nur aufgrund der Titel war jene Saison mit dem absoluten Höhepunkt im Frühjahr / Sommer 1974 wohl die sportlich beste in Hoeneß Spielerkarriere.  In der Bundesliga absolvierte er zum dritten Mal in Folge alle 34 Spiele. Mit 18 Toren steigerte er seinen Bestwert aus der Vorsaison nach einmal um einen Treffer. Im Europapokal traf er in 10 Spielen fünfmal – alle fünf Tore waren von entscheidender Bedeutung:

In Runde 1 standen die Bayern nach einem 3:1 in München im schwedischen Atvidaberg eine Viertelstunde vor Spielende beim Stand von 0:3 vor einem blamablen Ausscheiden. Ulis Treffer in der 75. Minute rettete den FCB in das Elfmeterschießen. Auch im Nervenkrieg vom Elfmeterpunkt blieb der 21-Jährige cool und die Bayern zogen mit einem 4:3 n.E. ins Achtelfinale ein.

Dort trafen die Bayern im „deutschen Klassenkampf“ auf den DDR-Meister Dynamo Dresden. Ein weiterer Krimi auf dem Weg zum ersten Triumph in der Königsklasse. In München gewannen die Bayern nach zweimaligen Rückstand mit 4:3 und im Rückspiel zeigte Uli Hoeneß seine ganze Klasse, seine Dynamik. Bereits in den ersten Spielminuten sah sein Gegenspieler nur seine Hacken, ehe er in den Minuten 10 und 12 einen Doppelpack zum zwischenzeitlichen 2:0 für die Bayern schnürte. Dresden gelang kurz vor der Halbzeit der Anschlusstreffer und ging 10 Minuten nach Wiederanpfiff ebenfalls mit einem Doppelpack sogar selbst mit 3:2 in Führung. Gerd Müllers 3:3 brachte den Bayern jedoch den Einzug ins Landesmeistercup-Viertelfinale.

Uli Hoeneß erzielt nach großartigem Solo das 1:0 in Dresden
Uli jubelt nach dem Schlusspfiff in den Armen von Trainer Udo Lattek

Das wahrscheinlich beste Fußballspiel von Uli Hoeneß

Über den Ajax-Bezwinger ZSKA Sofia (4:1; 1:2) und Ujpest Dozsa Budapest (1:1; 3:0) qualifizierten sich die Bayern für das Landesmeistercup-Endspiel gegen Atlético Madrid. Hoeneß spielte in allen vier Spielen über volle 90 Minuten, erzielte dabei aber kein Tor. Und nach Katsche Schwarzenbecks Tor in der 120. Minute zum 1:1 im ersten Endspiel gab es zum ersten und einzigen Mal in der Geschichte der europäischen Königsklasse eine Finalwiederholung. Das Spiel war eine, wenn nicht die Sternstunde in der Karriere von Uli Hoeneß. Seine Treffer zum 1:0 und noch mehr zum 4:0 waren absolute Weltklasse. Ebenfalls zweifacher Torschütze: Gerd Müller, auch seine beiden Treffer waren Kategorie Weltklasse. Das Titelbild dieses Beitrags zeigt die beiden zusammen in jenem historischen Spiel des FC Bayern.

Jubel nach dem Tor zum 1:0 gegen Atlético
Uli feiert das 2:0 von Gerd Müller

Fußballweltmeister Uli Hoeneß – auch eine „Elfmeterdrama-Geschichte“

Anders als beim Europapokalsieg mit den Bayern und auch bei der EM-Endrunde 1972 war es kein einfaches Turnier für den 22-jährigen Hoeneß. Nach zähem Turnierstart gegen Chile (1:0) und Australien (3:0) verlor die Bundesrepublik Deutschland das für den Gruppensieg entscheidende Prestige-Duell gegen die DDR mit 0:1. Besonders der Kaiser wütete und es gab Gerüchte, dass er dafür hauptverantwortlich war, dass Uli im ersten Zwischenrundenspiel gegen Jugoslawien nicht in der Startelf stand. Deutschland gewann mit 2:0 – Hoeneß wurde in der 69. Minute beim Stand von 1:0 eingewechselt und verpasste nachfolgend keine weitere Minute beim WM-Triumph der Deutschen.

Die drei letzten Spiele beim WM-Erfolg der Deutschen könnten auch den Titel „Uli & die Elfmeter“ haben. Nachdem Gerd Müller im Vorfeld der WM seine Sicherheit bei den Elfmetern verloren hatte, wurde Hoeneß als Deutschlands Schütze Nr. 1 auserkoren. Beim hart erkämpften 4:2-Sieg gegen Schweden klappte dies in der 89. Minute beim Stand von 3:2 noch sehr gut.

Beim „Quasi-Halbfinale“ gegen Polen bei der „Wasserschlacht von Frankfurt“ scheiterte er jedoch kurz nach der Halbzeit beim Stand von 0:0. Dieses Unentschieden hätte zwar zum Finaleinzug gereicht, trotzdem war die Erleichterung über Gerd Müllers 1:0 in der 76. Minute nicht nur bei Hoeneß riesengroß.

Beim „Finale dahoam“ im Münchner Olympiastadion am 7. Juli 1974 jagte der Uli seiner Mannschaft und allen deutschen Fußballfans bereits nach weniger als einer Minute Spielzeit einen riesigen Schrecken ein. Er foulte Johan Cruyff, der seinem Bewacher Berti Vogts davon gelaufen war, kurz hinter der Strafraumlinie – Elfmeter. Johan II Neeskens verwandelte früh zum 1:0 für die leicht favorisierten Holländer. Paul Breitner (ebenfalls per Foulelfmeter) und Gerd Müller drehten das Spiel noch vor dem Halbzeitpfiff. Trotz des niederländischen Dauerdrucks in der 2. Halbzeit blieb es bis zum Schlusspfiff beim 2:1 und Deutschland war zum zweiten Mal nach 1954 Fußball-Weltmeister.

Selbst habe ich nach Ulis „Blackout“  in Minute 1 des Münchner Finales als 11-Jähriger die Nerven verloren. Wir waren zum Finale von der Verwandtschaft, welche im Gegensatz zu uns ein Farbfernsehgerät hatte, eingeladen worden. Meine Tante und ich verbrachten „zur Beruhigung“ unmittelbar nach dem 0:1 die restliche erste Halbzeit in einem nahegelegenen Waldstück. Trotzdem war der Halbzeitstand von 2:1 bei unserer Rückkehr keine Überraschung für uns. Es gab zweimal einen lauten kollektiven Jubelschrei in der ferneren Umgebung …

Uli Hoeneß ist beim weltmeisterlichen Triumph nicht nur wegen seines dynamischen körperbetonten Spiels teilweise arg ins Schwitzen geraten – und ein Junge in München war deswegen einige Male früh in seinem Fußballfanleben nervlich ziemlich angeknackst …

Leistungseinbruch in der Saison 1974/75

Die gesamte FCB-Saison ließe sich unter dem Motto „die Helden sind müde, haben aber immer noch ein gewaltiges Leistungspotenzial“ subsummieren. Schon der 1. Bundesligaspieltag ließ erahnen, wohin die Reise gehen könnte: Eine mit Weltmeistern und Europapokalsiegern gespickte Bayernmannschaft ging bei Kickers Offenbach mit 0:6 unter …

In der Meisterschaft spielten die Bayern keine Rolle, der Erfolgscoach Udo Lattek wurde in der Winterpause durch Dettmar Cramer ersetzt und trotzdem fand sich die Mannschaft im Februar 1975 für ein paar Wochen den Abstiegsrängen bedrohlich nahe. Am Schluss wurde es mit 34:34 Punkten und 57:63 Toren die drittschlechteste Saison in der 57-jährigen Bundesligageschichte des FCB.

Auch Ulis persönliche BL-Bilanz war mit 8 Toren in 28 BL-Spielen die bislang schwächste seiner FCB-Zeit.

Besser lief es international: Über den amtierenden Europapokalsieger der Pokalsieger 1.FC Magdeburg (3:2; 2:1), Ararat Erewan (2:0; 0:1) und AS St. Etienne (0:0; 2:0) qualifizierten sich die Münchner zum zweiten Mal für das Finale im Europapokal der Landesmeister. Dort trafen sie am 28. Mai 1975 im Pariser Prinzenpark auf den englischen Meister Leeds United, welcher, obwohl die Bayern Titelverteidiger waren, klarer Favorit war.

Obwohl Leeds fast das gesamte Spiel feldüberlegen war, gewannen die Bayern durch zwei späte Treffer von Franz „Bulle“ Roth und Gerd Müller mit 2:0.

Trotz Titelverteidigung hatte das Spiel für Uli Hoeneß selbst keinen guten Ausgang. Permanent hart gefoult musste er kurz vor der Halbzeit für Klause Wunder ausgewechselt werden. Es wurde eine schwere Knieverletzung diagnostiziert, sein Comeback gab er erst über ein halbes Jahr später beim Bundesligaspiel in Berlin bei der Hertha: Er wurde in der 71. Minute für Roth eingewechselt.

Das Fußballjahr 1976 – das letzte große in Ulis Karriere, mit einem großen Wermutstropfen

Die BL-Saison begann für Hoeneß aufgrund der schweren Finalverletzung quasi erst in der Rückrunde der Saison 1975/76. Aber seine Anwesenheit brachte den FCB-Motor wieder in Schwung: Nach einer weiteren schwachen BL-Hinrunde steigerten sich die Bayern im Frühjahr 1976 gewaltig und nach dem überzeugenden 4:0 gegen den späteren Meister Borussia Mönchengladbach am 25. Spieltag am 20. März 1976 kamen sogar wieder leise Meisterschaftshoffnungen auf. Der überragende Mann auf dem Feld war der zweifache Torschütze Uli Hoeneß. Am Ende belegte der FCB den 3. Platz in der Bundesliga.

Besser lief es wieder einmal international. Benfica Lissabon (0:0; 5:1) und Real Madrid (1:1; 2:0) wurden im Viertel- und Halbfinale des Landesmeisterpokals vor allem aufgrund starker Leistungen in den Heim-Rückspielen auf dem Weg ins Finale eliminiert.

Breitner beglückwünscht die Bayern zum Finaleinzug 1976

Beim Halbfinalhinspiel in Madrid überzeugte Uli Hoeneß in einer neuen bislang nicht bekannten Rolle. Als nach dem Schlusspfiff ein enttäuschter fanatischer Madrid-Fan zuerst einen Linienrichter und dann Gerd Müller mit der Faust niederschlug, griffen Uli und der Maier Sepp ein und hielten den „Verirrten“ solange fest, bis ihn die Polizei abführte. Dass die beiden Münchner Spieler dabei auch von der spanischen Polizei einiges abbekamen, überrascht aus heutiger Betrachtung kaum jemanden, wenn man viele Fanberichte von Fußballspielen im Bernabeu-Stadion kennt.

Uli Hoeneß und Sepp Maier gegen einen prügelnden spanischen Fan UND die spanische Polizei

Sechs Wochen später standen die Bayern zum dritten Mal in Folge im Endspiel der Königsklasse und gewannen dieses in Glasgow mit 1:0 (Torschütze erneut Bulle Roth) gegen AS St. Etienne.

Lockere Bayern vor dem Spiel gegen AS St. Etienne

Im triumphalen Gefühl des Titel-Hattricks hätte sich damals wohl kein Bayernfan vorstellen können, dass damit eine Wartezeit über ein Vierteljahrhundert – garniert mit drei Finalpleiten – auf den vierten Königsklassensieg beginnen würde.

EM 1976 – kein Happy-End

Direkt in der Woche nach dem letzten BL-Spieltag am  Samstag, 12. Juni 1976 – Gerd Müller schoss beim 7:4 (6:0) gegen Kaiserslautern fünf(!) Tore – wurde die Europameisterschaft in Jugoslawien ausgetragen.

Deutschland spielte am Donnerstagabend gegen den Gastgeber Jugoslawien und qualifizierte sich durch ein 4:2 n.V. nach einem frühen 0:2-Rückstand für das Finale gegen die CSSR.

Auch in jenem Finale geriet Deutschland früh mit 0:2 in Rückstand. Bernd Hölzenbeins 2:2 in der letzten Minute der regulären Spielzeit bedeutete erneut Verlängerung. Diese blieb dann torlos – der Rest ist „Ulis tragische Geschichte“: Nach 240 Minuten kräftezehrendem Spitzenfußball in nur drei Tagen musste er am Ende einer langen Rückrunde als vierter deutscher Schütze beim Elfmeterschießen antreten, obwohl er selbst eigentlich nicht wollte. Sein Schuss in den Belgrader Nachthimmel begrub quasi die deutschen Titelhoffnungen, der Tschechoslowake Panenka mit seinem frechen Elfmeter in die Mitte des Tores besorgte den Rest.

Fehlschuss in den Belgrader Nachthimmel: Der sportlich wohl bitterste Moment in Ulis Spielerkarriere

Bis vor ein paar Jahren bin ich immer wieder einmal auf „deutsche Fußballfans“ (keine Bayernfans) getroffen, die Uli diesen Elfmeter immer noch nicht verziehen haben. Ganz ehrlich: Unfassbar!

Starke Hinserie 1976/77

Trotz dieser finalen Enttäuschung, dem ersten großen sportlichen Tiefschlag seiner Karriere, startete Uli Hoeneß großartig in die neue Saison, an den ersten sieben Spieltagen erzielte er starke sechs Tore.

In diesen Zeitraum fielen einige „Highlights“ meiner immer noch jungen „Fankarriere“:

Am 10. September 1976 war ich mit meinem Vater zum ersten Mal bei einem Bundesliga-Abendspiel im Olympiastadion. Vor dem Spiel wurde ich von ihm mit einer Bayernfahne ausgestattet – diese schwenkte ich anschließend im Stehplatzbereich der Nordkurve beim 9:0-Sieg gegen Tennis Borussia Berlin fast durchgängig.

Zwei Wochen später beim 4:1-Sieg gegen den 1.FC Köln im Spitzenspiel der Bundesliga im ausverkauften Olympiastadion war ich zum ersten Mal ohne väterliche Begleitung im Stadion. Mit ein paar Kumpels – meine Mutter hatte uns die Karten – DM 2 für Kinderstehplätze – im Vorverkauf besorgt – schrie ich mir abermals in der Nordkurve die Seele aus dem Leib. Uli Hoeneß erzielte übrigens zwei Tore und spielte ganz groß auf.

Weil das alles so schön funktioniert hatte, wollten wir im nächsten Spiel zum ersten Mal in der Südkurve, dem „Mekka der jungen Fans“, dabei sein. Unser erstes Erlebnis dort endete mit einem Desaster: 0:7 gegen Schalke 04, begleitet von den ersten und glücklicherweise auch letzten Fanrandalen, die ich jemals bei einem Heimspiel des FCB erlebt habe. Unglaublich: Vier Wochen nach dem höchsten BL-Sieg, den ich live erlebt habe, die größte Klatsche, die ich bis heute live erleiden musste …

Am 3. November 1976 war ich – natürlich wieder mit meinem Vater – zum ersten Mal live bei einem Europapokalspiel im Stadion. Uli Hoeneß und seine Bayern spielten groß auf und drehten die 1:2-Hinspielniederlage bei Banik Ostrau mit einem 5:0-Kantersieg.

Vier Premieren meiner „FCB-Fan-Laufbahn“ – viermal mit Uli Hoeneß.

Am Jahresende 1976 konnte Uli Hoeneß noch einmal einen großen Triumph mit Bayern als Spieler feiern: Zum ersten Mal in der deutschen Fußballhistorie gewann eine deutsche Mannschaft den Weltpokal. Dem 2:0 am 23. November auf Münchner Schneeboden (das Spiel wurde nur im Radio übertragen) folgte kurz vor Weihnachten ein 0:0 bei Cruzeiro Belo Horizonte.

Die Bayern vor dem Rückspiel in Belo Horizonte

Fußballjahr 1977

Das Jahr 1977 konnte sowohl der FC Bayern als auch Uli Hoeneß individuell vergessen.

Im Europapokal schied man im Viertelfinale gegen Dynamo Kiew aus (1:0; 0:2), in der Bundesliga-Rückrunde 1976/77 schwächelte man auch arg und wurde am Ende mäßiger Siebter. Hoeneß traf in der Rückrunde (nach insgesamt starken acht Hinrundentoren) nur noch ein einziges Mal.

Im Sommer ging Franz Beckenbauer in die USA zu Cosmos New York.

Die Saison 1977/78 begann ähnlich schwach wie die alte aufgehört hatte. Auch bei Uli lief es nicht. Seinen ersten Saisontreffer erzielte er erst am 7. Spieltag. Zum Ende der Hinspielserie befanden sich die Bayern tatsächlich in akuter Abstiegsnot, das Lokalderby wurde mit 1:3 verloren.

Fußballjahr 1978 beim FCB und Karriereende in Nürnberg

Die Bayern beendeten nach einer vernünftigen Rückrunde die Saison 1977/78 auf dem zwölften Rang, bis heute die schlechteste Platzierung ihrer BL-Zugehörigkeit, hatten aber am Ende nichts mit dem Abstieg zu tun.

Uli Hoeneß Saisonbilanz war letztendlich passabel – 11 Tore in 30 BL-Spielen, davon sechs Tore an den letzten 10 Spieltagen. Die Langzeitfolgen seiner Knieverletzung aus dem 1975er Finale machten sich aber immer mehr bemerkbar.

In der Saison 1978/79 war Hoeneß unter Trainer Gyula Lorant nur noch Einwechselspieler. Am 10. Spieltag, am 21. Oktober 1978 in Stuttgart, absolvierte er sein letztes Pflichtspiel im Bayerntrikot. Es war erst sein 4. Saisonspiel, alle als Einwechselspieler.

Ein Wechsel zum HSV scheiterte aufgrund seiner Probleme mit dem Knie. Seine letzte Station als aktiver Fußballspieler war der 1.FC Nürnberg, für den er 1978/79 noch 11 Spiele absolvierte. Uli beendete seine Karriere frühzeitig noch während der Saison, der Club stieg zum Saisonende ab.

Ab 1. Mai 1979 Manager beim FC Bayern

Nach einer „Spielerrevolte“ um Paul Breitner und Sepp Maier im März 1979 trat der langjährige Präsident Wilhelm Neudecker zurück, sein Nachfolger war (Champagner-) Willy O. Hoffmann. Dieser tat gleich etwas sehr Vernünftiges und installierte auf der vakanten Managerposition (Robert Schwan ging mit Franz Beckenbauer in die USA) den 27-jährigen Uli Hoeneß.

Er hätte keinen besseren finden können. Uli verstärkte den FCB zur Saison 1979/80 mit den Spielern Wolfgang Dremmler, Dieter Hoeneß, Hanne Weiner und Wolfgang Kraus. Zum ersten Mal nach sechs Jahren spielten die Bayern wieder ernsthaft um die deutsche Meisterschaft mit und gewannen diese sogar am Ende der Saison zum damals insgesamt sechsten Mal.

Gleich zu Beginn jener Saison trafen sich der Autor dieses Beitrags und Uli Hoeneß persönlich vor einem Jubiläumsspiel in Daglfing: https://petersgradmesser.wordpress.com/2017/07/18/muenchner-fussballgeschichten-mit-uli-und-dem-maier-sepp/

Solche Bilder mit einem feiernden Bayernmanager und später –Präsidenten Uli Hoeneß (hier im Entmüdungsbecken des Olympiastadions im Jahr 1990) lieben natürlich alle Bayernfans. Meine großartigsten Erinnerungen verbinde ich jedoch mit dem Fußballspieler des FCB in einer Zeit, die mich als Fußballanhänger am meisten geprägt hat.

Ois Guade zum Siebzigsten, Uli   👏🍻🥂



Update 05.01.2022 (immer noch Geburtstag Uli Hoeneß 😉 ):

Sehr nett und definitiv nicht abgesprochen. Die Kurt-Landauer-Stiftung beginnt ihren heutigen Uli-H-Geburtstagsbeitrag genau da, wo FC Bayern Total aufhört:

OIS GUADE ZUM 70., ULI HOENEß!

Über die Biografie von Uli Hoeneß brauchen wir an dieser Stelle wohl nicht allzu viel Worte verlieren – Spieler, Manager, Präsident, Ehrenpräsident – mehr geht kaum.

Wir wollen daher heute mal einen Blick darauf werfen, wie der junge Manager ab 1979 damit begann nicht nur die richtigen Spieler zu holen, sondern den Verkauf von Fanartikeln zu professionalisieren. Zu der Zeit hatte der FC Bayern einen Jahresumsatz von zwölf Millionen Mark bei Schulden von sieben Millionen Mark. „Merchandising gab es nicht. Wir hatten eine Poststelle. Da lag ein Schal aus, dazu ein paar Postkarten. Das war unsere Abteilung für Fanartikel“, erinnert sich Hoeneß an die Anfänge zurück.

Hoeneß verstand es schon sehr früh, die Gesetze einer freien Marktwirtschaft auch für den FC Bayern zu nutzen. Und so ging er auf Tuchfühlung dorthin, wo das Geschäft mit den Fanartikeln bereits boomte, nach England und in die USA: „Ich war in San Francisco bei den 49ers, einer Mannschaft im American Football, und bei den San Francisco Giants, damals World-Series-Sieger im Baseball. Auch Manchester United, die im Fußball mit weitem Abstand im Merchandising die Nummer Eins waren, habe ich besucht. Die hatten schon einen Fanshop und eine eigene Versandabteilung. Durch learning by doing habe ich das aufgearbeitet. Als ich dann in San Francisco war, sollte ich für meinen Sohn eine Lederjacke von Joe Montana mitbringen, dem Quarterback. Da war ich in einem Laden der 49ers in der City und habe zu meiner Frau gesagt: Sowas brauchen wir auch beim FC Bayern!“

Und so wuchs die Produktpalette im Merchandising beim FC Bayern stetig an, während andere Vereine sich noch sortierten. Dabei war sich Hoeneß auch nie zu schade, selbst mit anzupacken. Während einiger Trainingslager brachte der Manager höchstpersönlich hinter dem Verkaufstisch die Devotionalien an die Fans. Auch Hansi Pflügler erinnert sich an diese Emsigkeit zurück: „Wenn damals zu Weihnachten die Bestellungen zunahmen, mussten wir alles selbst verpacken. Dann hat auch Uli Hoeneß sich Zeit genommen, mit anzupacken. Und wenn es dann Treppe rauf, Treppe runter zum Posteingang ging, musste er schon mal das Hemd wechseln.

“Wir wünschen Uli Hoeneß, der uns bei einigen Projekten der Kurt Landauer Stiftung zur Seite stand, zu seinem heutigen Ehrentag alles Gute und viel Gesundheit.

6 Kommentare zu „Uli Hoeneß 70 Jahre jung – großartige Erinnerungen an seine zu kurze Spielerkarriere

  1. Update: Nun im Anschluss an den eigenen Beitrag => Sehr nett und definitiv nicht abgesprochen. Die Kurt-Landauer-Stiftung beginnt ihren heutigen Uli-H-Geburtstagsbeitrag auf FB genau da, wo FC Bayern Total aufhört

  2. Was für ein super Beitrag, sicherlich der persönlichste Artikel vom Gradmesser/FCBTotal ever!! Und auch einer der besten! Danke Peter für die tollen Anekdoten!! Meine persönliche FCB-Fangeschichte begann deutlich später mit dem Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf im Mai 1980 (6:0), die ruhmreichen 70er Jahre habe ich als kleiner Knirps leider nicht bewusst miterlebt… 🙁

  3. Lieber Gradmesser,
    danke für diesen herausragenden Beitrag über die Karriere von Uli Hoeneß als Spieler. Ich habe in den letzten Tagen anlässlich seines 70. Geburtstags ja einige gute und interessante Artikel über Uli Hoeneß lesen können, aber dieser Beitrag war dabei der mit Abstand beste und zugleich auch persönlichste. Chapeau! Ich habe übrigens tatsächlich eines von Uli Hoeneß letzten BL-Spielen im Trikot des 1. FC Nürnberg live erleben können: das Gastspiel des „Club“ hier „bei uns“ in München gegen den FC Bayern im Olympiastadion (Endstand laut kundiger Recherche des Gradmessers 4:0 für unsere Bayern….). Das besondere dieser Konstellation war mir als damals 10-Jährigem seinerzeit nicht wirklich bewusst. Durch den Beitrag im Gradmesser ist aber die Erinnerung daran wieder geweckt worden. Danke dafür – und go on! Habe die Ehre.

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