Ablösesummen-Poker um Sadio Mané – die Bayern machen „alles“ richtig

… zumindest viel mehr als uns gewisse Medien glauben lassen wollen und sehr viele FCB-Fans, die mit dem Sportvorstand Hasan Salihamidzic generell nicht einverstanden sind, glauben wollen.

Seit ein, zwei Wochen scheint absolut klar zu sein, dass Mané DAS erklärte Transferziel des FCB ist und dass der senegalesische Weltklasse-Offensivspieler vom FC Liverpool seinen Klub verlassen möchte und ausschließlich zum FC Bayern wechseln möchte.

Anders als es beim Wechselpoker um Robert Lewandowski der Fall ist, scheint der LFC mit  Darwin Núñez von Benfica Lissabon bereits den Nachfolger von Mané an der Angel zu haben. Die Ablösesumme, die die Portugiesen für ihren 22-jährigen Stürmer abrufen, ist mit 100 Millionen EURO astronomisch. Damit sind wir wieder beim Ablösesummen-Poker um Mané zwischen Liverpool und Bayern. Die Engländer benötigen eine möglichst hohe Summe, um Núñez finanzieren zu können, die Bayern dagegen wollen diese so niedrig wie möglich halten und können zu Recht auf das Entgegenkommen von vor zwei Jahren verweisen, als Thiago Alcántara den umgekehrten Weg nach Liverpool ging. Dies ist von beiden Seiten ein absolut normales Geschäftsgebaren. Bei allen großen Deals in sämtlichen Wirtschaftsbranchen wird dies so gehandhabt: Angebot und Nachfrage, feilschen um den Preis. Nur komplette Amateure würden dies nicht tun.

Wenn die Medien in diesem Kontext Click-trächtig von – zusammengefasst – „lächerlichen Witzangeboten“ Seitens des FCB faseln und viele Fans dies dankend als Steilvorlage aufnehmen, um dem ungeliebten Sport-Vorstand noch einmal eine reindrücken zu können, dann ist dieser Vorgang eigentlich an Lächerlichkeit nicht zu überbieten. Denn es ist eben die Aufgabe der Vereinsverantwortlichen dies zu tun.

Dass jetzt der Boulevard Aussagen von Hasan Salihamidzic gegenüber der BILD wie –  Der Transfermarkt ist nicht einfach und es hängt immer von den finanziellen Möglichkeiten des Klubs ab … Grundsätzlich versuchen wir unsere Mannschaft zu verstärken – auch in der Offensive arbeiten wir an einigen Optionen.“ – mehr als dankend aufnimmt, um weitere Storys in der Transfersaga auftischen zu können, ist ebenfalls Business as usual. Von Seiten des FCB gehört dies aber lediglich zum Poker um die Ablösesumme von Mané. Solche Aussagen sind nichts weiter als allgemeine Floskeln, die im Grunde nur die Tätigkeiten eines Sportdirektors oder –vorstands beschreiben. Von gewissen Medien dagegen wird es so dargestellt, als dass der Verein und seine Fans schon wieder größte Sorge haben müssten, dass der Mané-Transfer nach München nicht klappen würde.

Letztendlich ist es vollkommen egal, wie viele lächerliche Angebote der FCB abgegeben hat, bis man sich mit Liverpool hat einigen können. Sollte diese Taktik dazu führen, dass man für Mané final ein paar Milliönchen weniger zahlen musste, dann war sie professionell und erfolgreich. Wer oder was lächerlich ist, liegt immer im Auge des Betrachters und ist höchst subjektiv.

PS: Jetzt freuen wir Bayernfans uns zunächst einmal auf die baldige offizielle Verkündigung des Vereins hinsichtlich der Verpflichtung des hoch talentierten Ajax-Spielers Ryan Gravenberch. Hasan & Co haben bei diesem Transfer lange und sehr gut verhandelt. Natürlich wäre eine schnellere Einigung mit dem holländischen Rekordmeister möglich gewesen – hätte aber wohl einige Millionen mehr gekostet … 😉

2.PS: Wenn schon gewisse Witzchen eines russischen Vereins (Spartak Moskau) per Twitter (erstaunlich, dass dies in Russland noch möglich ist) dazu führen, den eigenen Verein noch lächerlicher zu sehen, dann gute Nacht Humorlosigkeit! Spartak selbst wird in den nächsten Jahren viel (Galgen-)Humor benötigen, um die schwierige Lage zu bewältigen, welche ihm der russische Diktator beschert hat. Der FC Bayern hat dagegen allenthalben Luxus-Problemchen!

Veröffentlicht von fcbayerntotal

Admin und Autor von FC Bayern Total

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