Nagelsmann glücklich mit seinem Team und mit einer kleinen Spitze Richtung Lewandowski

Bayern-Coach Julian Nagelsmann war gestern nach der 7:0-Gala beim VfL Bochum, dem man ein halbes Jahr zuvor an gleicher Stelle noch mit 2:4 unterlegen gewesen war, zurecht sehr stolz auf sein Team. Kurz nach der Partie schwärmte er im DAZN-Interview nahezu:

Wir sind sehr glücklich. Wir setzen uns kein Limit. Von der Leistung her war es wichtig, dass wir wie gegen Wolfsburg die Konstanz reinbringen. Ich habe vor dem Spiel gesagt, dass die ersten 30 Minuten wichtig sind. Heute haben wir früh die Führung erzielt. Wir haben heute sehr gute Abläufe gehabt, auch in der zweiten Halbzeit. Ich habe es schon nach den ersten beiden Spielen gesagt: Die Energie, die in der Mannschaft steckt, diese Stimmung. Jeder gönnt jedem alles...“

Ohne seinen Ex-Torjäger Robert Lewandowski zu nennen, brachte er diesen mit seinem bemerkenswerten Schlusssatz ins Spiel. Man sollte Nagelsmann dabei nichts unterstellen. Dieses schlichtweg äußerst positive Statement über seine Mannschaft schien in seinem Stolz, in einer gewissen Euphorie aus ihm herausgeplatzt zu sein. Trotzdem, ob unbewusst oder tatsächlich bewusst: Dieser kurze Satz hat eine große Aussagekraft und benötigt keinerlei Interpretation. Es ist nicht bekannt, dass in den letzten Jahrzehnten jemals ein derartiger Satz von einem Trainer, von einem Spieler, von einem Verantwortlichen des FC Bayern gefallen ist.

Lewandowski selbst schnürte übrigens gestern beim 4:1-Auswärtssieg von Barcelona in San Sebastián seinen ersten Doppelpack für die Katalanen.

Veröffentlicht von fcbayerntotal

Admin und Autor von FC Bayern Total

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