Beraterwahnsinn bei Min-jae Kim

Der FC Bayern steht unmittelbar vor der Verpflichtung des südkoreanischen Innenverteidigers Min-jae Kim von SSC Neapel. Gemäß Sky-Reporter Florian Plettenberg will der Rekordmeister den Transfer in den nächsten Tagen unter Dach und Fach bringen.

Nach Konrad Laimer und Raphael Guerreiro scheint Min-jae Kim der dritte Sommer-Neuzugang des FC Bayern zu werden. Nach übereinstimmenden Medienberichten verlaufen die Gespräche zwischen dem FCB und dem Südkoreaner sehr positiv. Der Spieler soll sich bereits für den deutschen Rekordmeister entschieden haben. Wie Plettenberg berichtet, wollen die Bayern-Bosse den Deal so schnell wie möglich abschließen.

Laut Plettenberg soll Kim bei den Bayern künftig 10-12 Millionen Euro pro Jahr verdienen. Damit wäre der Neapel-Star in Sachen Gehalt deutlich günstiger als bis dato angenommen. In den vergangenen Tagen machten Meldungen von 18-20 Millionen Euro die Runde.

Kim soll einen 5-Jahresvertrag bis 2028 beim FCB erhalten und knapp 50 Millionen Euro Ablöse kosten, die per Ausstiegsklausel definiert ist. Laut RMC Sport kommt zu der festgeschriebenen Ablöse allerdings noch eine Beraterprovision in Höhe von rund 15 Millionen Euro hinzu. Der Begünstigte wäre der Portugiese Lourenço Rita, mit dem sich der Technische Direktor des FCB Marco Neppe heute offenbar in Lissabon trifft. Damit würde der südkoreanische Nationalspieler in Summe ca. 65 Millionen Euro kosten.

Mit 50 Millionen Euro Ablösesumme ist Kim sicherlich für heutige Verhältnisse kein extrem teurer Transfer, allerdings schockiert die gewaltige Beraterprovision doch. Hier wären FIFA und UEFA gefordert – aber das bleibt wohl eher ein Wunschtraum.

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Veröffentlicht von fcbayerntotal

Admin und Autor von FC Bayern Total

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